09
Juli, 2019

Pragmatische Inbetriebnahme der Gebäudedigitalisierung: Demovideo der Inbetriebnahme mit der ecoSetupTool Installationssoftware

Die Bauarbeiten in der Siedlung Mättivor in Schwyz sind in der Endphase. 60 Wohneinheiten entstehen, ausgerüstet mit dem ganzheitlichen ecocoach Energie- und Gebäudetechnik System.
Erste Wohnungen wurden letzte Woche bezogen und deren Smart Home Systeme in Betrieb genommen. Die dazu verwendete Installationssoftware ecoSetupTool ermöglicht die schnelle und einfache Verbindung der Komponenten wie Jalousien und Beleuchtung mit der Steuerung und dem Softwaresystem. Zudem wird das System mit dem ecoSetupTool parametriert und getestet.

Vor Ort wird als erstes die individuelle SD-Karte in der SPS (Steuerungsrechner) eingesetzt und die Verbindung mit der ecocoach Cloud hergestellt. Danach folgt ortsunabhängig die Inbetriebnahme mit dem ecoSetupTool über die Cloud.
Nach der Projektdefinition und Freigabe der Steuerung für die Nutzer startet der Installationsprozess. In sieben pragmatischen Schritten läuft der Prozess von der Auswahl der SPS bis zur Parametrierung.

Josef Blättler und Sämi Zgraggen


  1. SPS wählen

    Im Programm wird die SPS ausgewählt, die im Tableau vom Elektriker installiert wurde und die zur entsprechenden Wohnung gehört.

  2. Räume definieren

    Bei diesem Schritt werden die verschiedenen Räume benannt.

  3. Funktionen wählen

    In diesem Schritt werden die verschiedenen Funktionsblöcke für das entsprechende Zimmer ausgewählt. Lichter, Taster, Jalousien und Thermostate werden hinzugefügt. Die Zuteilung der Funktionen erfolgt raumweise.

  4. Hardware definieren

    Im ecoSetupTool wird festgelegt, welche verschiedenen Hardwarekomponenten im entsprechenden Projekt verbaut wurden. Die geplanten IO-Module und SPS-Karten werden hier definiert.

  5. Zuweisen

    Beim Zuweisen wird im Programm abgebildet, wie die verschiedenen Kabel physisch angeschlossen wurden. So wird zum Beispiel der entsprechende Eingang des Lampenschalters sowie der passende Ausgang der Lampe dem entsprechenden Funktionsblock im Programm zugewiesen.

  6. Programm laden

    In der Cloud werden die zugewiesenen Funktionen zu einem SPS Programm kompiliert und auf die SPS geladen.

  7. Parametrierung

    Bei der Parametrierung werden schliesslich die nötigen Verknüpfungen hergestellt. Es wird z.B. definiert, welche Lampe mit welchem Taster bedient werden soll.

Wie die Inbetriebnahme mit unserem ecoSetupTool funktioniert, zeigen wir im folgenden Video.

Die Inbetriebnahme mit dem ecoSetupTool bringt erhebliche Vorteile mit sich. Das System kann unabhängig installiert werden und für die gesamte Inbetriebnahme ist kein externer Integrator nötig. Der Elektriker oder die Elektrikerin vor Ort bedienen also das ecoSetupTool statt die SPS selbst. Es ist also nicht notwendig die SPS von externen Dienstleistern programmieren zu lassen. Zudem ist das System flexibel und neue Funktionen können auch nach der ersten Inbetriebnahme noch hinzugefügt werden. Dies kann aus der Distanz erfolgen, da die SPS mit der Cloud verbunden ist.

Gerade für Gebäude mit mehreren Einheiten und grosse Überbauungen wie das Mättivor erleichtert das ecoSetupTool die Inbetriebnahme. Mehrere Gewerbe- oder Wohneinheiten können effizient mit dem ecocoach Smart Home System ausgerüstet werden. Zukünftig können bestehende Konfigurationen kopiert werden und für andere Projekte verwendet werden, sodass die Inbetriebnahme noch schneller vorgenommen werden kann.

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